
Ökologische Standards und Zertifizierung
Ökologische Standards definieren die Bedingungen ökologischen Landbaus und der Produktion biologischer Lebensmittel. Der Basisstandard der IFOAM ist der umfassenste internationale ökologische Standard.
In den vergangenen Jahren haben viele Staaten eine ökologische Gesetzgebung in Kraft gesetzt. Der erste wichtige Gesetzgebungsakt war die Regulierung für ökologischen Landbau der Europäischen Union bereits 1991. Die USA und Japan haben entsprechende Gesetze, NOP in den USA bzw. JAS in Japan, 2002 eingeführt. Das bedeutet für die wichtigsten Märkte, biologische Produkte werden gemäß bestehender Gesetze kontrolliert und zertifziert.
Als Mitglied der Europäischen Union kontrolliert Finnland biologische Lebensmittel gemäß EU-Verordnung (2091/92). Erzeugnisse landwirtschaftlicher Betriebe werden durch das Zentrum für Pflanzenkontrolle überwacht (Kontrollcode FI-A), während weiterverarbeitete Produkte und Importe aus Drittländern vom Nationalen Institut für Lebensmittel (Kontrollcode FI-B) überwacht werden. Dazu besteht eine eigenständige Kotrollautorität für die autonome Region der Åland-Inseln (FI-C) und für alkoholische Genussmittel (FI-D)
Für NOP-Zertifizierungen wurde ein seperates Zertifikatsschema entwickelt, was hauptsächlich Produkte auf Getreide- und Kartoffelbasis betrifft. (Finnamyl GmbH, Helsinki Mills GmbH und Makulaku Konfekt GmbH haben NOP-Zertifikation.) Die Zertifizierung erfolgt durch SGS.
Ein Übereinkommen zwischen der EU und Japan hindert uns an der Vermarktung biologischer Produkte nach Japan – ein JAS-Label kann in Finnland nicht erreicht werden ohne die direkte Zertifzierung eines hier akkreditierten JAS-Körpers.







